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Samstag, 3. September 2016

SEMLINER DREI-SEEN-LAUF - 30.07.2016

Eigentlich hatte ich mich für Adidas Runner City Night für die 10k angemeldet, es kam dann etwas anders. Ein Freund fragt mich, ob wir gemeinsam außerhalb Berlins einen 25 Kilometerlauf um drei Seen herum machen wollen. Kurz überlegt, zugesagt. 25 Kilometer passen deutlich besser in Anbetracht auf die Vorbereitung auf den Berlin Marathon.

Also ging es am Samstag nach Semlin, wir schafften es noch pünktlich zum Lauf. Michael, und ich standen zirka 3 Minuten im Startbereich bis mir auffiel das eigentlich alle anderen Läufer ein linkes Bändchen am Handgelenk trugen.

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Es handelte sich um das Bändchen welches man bekommt wenn man sich zum Lauf vor Ort angemeldet hat. Ihr solltet wissen die Anmeldung für den Lauf ist kostenlos.

Und der Semliner Drei Senn Lauf ist ein schöner und wartet mit unterschiedlichen Untergründen auf. Asphalt, Feldwege, Singletracks, ein bisschen Trail und DDR Landwirtschaftswege ( Betonplatten). Zur Option stehen 25, 21 und 7 Kilometer.



Im Starterfeld konnten wir sofort ein paar starke Läufer erkennen und diese legten von Start an eine 4"00" Pace an. Diese ging wir nicht mit, wir liefen eine 4"30" Pace und sahen den stärkeren Läufern dabei zu wie sie den Vorsprung schnell vergrößerten.

An einer Stelle hätten wir uns beinah verlaufen. An einer Kreuzung stand ein weißer Fabrikneuer PKW mit einem Neonorangen Pfeil, wir standen davor und fragten uns ob das eine Streckenmarkierung ist oder der Pfeil uns den Weg zum Autohaus zeigt.

Anwohner lüfteten das Geheimnis, 20 Sekunden verloren.

Wir liefen zirka die Hälfte der 25 Kilometer auf Asphalt, und das Läuferfeld wurde auf die 21 und 25 Kilometerdistanz aufgeteilt. Von nun an waren Michael und ich ziemlich allein unterwegs, zirka 1 Kilometer weiter vor uns, konnte man eine Gruppe von Läufern erkennen.

Michael war an diesem Tag definitiv der Stärke Läufer von uns beiden, bei einem knackigen Anstieg fiel ich ein paar Meter zurück und musste  kämpfen nicht noch weiter zurück zufallen. Es folgte eine kleine Verpflegungsstation und ich schloss wieder auf. hier trafen wir auf ein großes fettes Schwein, es hieß Ferdinand.

Bei Kilometer 20 fühlte ich mich als wenn ich die Pace nochmal anziehen könnte, ich tat es nicht. Gut das ich es nicht getan habe, genau bei Kilometer 22,8 bekam ich einen Krampf in der Magengegend, extrem stark und ich musste gehen.

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Michael war verdienterweise vor mir im Ziel und wir begossen den Lauf mit alkoholfreien Bier und badeten im See.


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