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Freitag, 10. Juni 2016

13. ProPotsdam SCHLÖSSERLAUF - 05.06.2016

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Ganz spontan, nämlich am Tag des Wettkampfes meldete ich mich noch für den 13. ProPotsdam Schlösserlauf an. Jedoch nicht für 21 Kilometer sondern nur für die 10 Kilometer Strecke. Mit 26°C  und wolkenlosen Himmel war es mir gegen 09:00 zu warm um eine gute Zeit auf der Halbmarathondistanz zu laufen. Also lieber nur 10 Kilometer, die Kräfte sollten reichen um auf der Distanz eine gute Zeit zu erreichen.

Warmlaufen brauchte ich mich nicht mehr, auf dem Weg zur Nachmeldung musste ich mich sehr beeilen, es blieben für mir einen 2,5km Fußweg nur noch knapp 15 Minuten. Lisa, N. und ich sahen noch den Startern des Halbmarathons zu, der Startschuss für die 10 Kilometer erfolgte 20 Minuten später, um 09:20.

Meine Vorstellung war es unter 00:40:00 auf den 10 Kilometern zu laufen, gleichzeitig war es auch eine Probe, vor zwei Wochen hatte ich Probleme mit einer rechten hüftseitigen Muskulatur, zuletzt war es deutlich besser geworden. Sicher war ich mir meiner Form nach dem 36. BIG25 jedoch nicht, ich dachte im Anschluss an den 13. Potsdamer Drittelmarathon zurück. Dort lief es sehr gut.

Am Ende war mein Kopf frei, ich entspannte mich und dachte mir einfach. "denk nicht so viel darüber nach was war und kommen könnte, lauf einfach, du wirst das Beste daraus machen"
Ich bin mir sicher, dass das Beste war was mir passieren konnte.

Auf der Ziellinie brannte die Sonne, die Läufer standen eng beieinander. Ich sortierte mich weiter vorne unter den ersten zwanzig Läufern ein und setzte mich bei der plakatierten Streckenabsperrung in den Schatten. Es war einfach zu warm um im Block in der Sonne zu stehen, und von Wind war nichts zu spüren.

Dann kam der Startschuss und es kam so ich es mir schon gedacht hatte. Nach wenigen hundert Metern hatten sich die ersten 30. Läufer frei gelaufen und hatten viel Platz.

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Es liefen alle dicht an dicht hintereinander und ich habe nach drei gelaufenen Kilometern keinen Platz verloren, noch konnte ich einen gutmachen. Mir hat die Strecke insgesamt sehr gut gefallen, bis Kilometer 3. ging es auf Straßenasphalt schnurstracks geradeaus, ein Knick nach links, es geht bergauf, bei Kilometer 4. ist das Schloss Sanssouci in Sichtweite. Der Anstieg wird mit leichtem Gefälle belohnt, man läuft am Rand des "Park Charlottenhof", hier hat man Kilometer 7. hinter sich gelassen.
Zwischen Kilometer 6. und 8. konnte ich zu einem anderem Läufer aufschließen, hier wäre es wahrscheinlich besser gewesen, das Tempo leicht zu drosseln, denn meine Atmung wurde unruhig und verkrampft. Ich verlor insgesamt 20 Sekunden, nach hinten hatte ich genug Platz, aber der Läufer war weg. Den letzten Kilometer lief ich dann einer 3'42" Pace in Ziel, eng wurde es für mich auf den letzten Metern dann doch noch.


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Auch diesen Lauf füge ich zu meinen Favoriten hinzu, die Strecke ist abwechslungsreich und schön für das Auge. Ich kann Euch diese Veranstaltung empfehlen, es gibt genug Verpflegungsstände und nettes Publikum. 



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