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Montag, 16. Mai 2016

36. BIG 25 BERLIN - 15.05.2016

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Wie sehr ich mich auf den Big25 gefreut hatte. Wie oft kommt man schon dazu 25km auf den Berliner Straßen zu laufen, kein Auto und keine Ampel die einen zum Anhalten zwingt, dazu die Ehre durch das Brandenburger Tor zu laufen. Das gibt es sonst nur beim Berliner Marathon.

Das Wetter wurde zum Wochenende schlechter, es war nicht mehr so warm, was ich persönlich begrüßte. Aber es wurde auch windiger und leichter Regen war auch prognostiziert.

Ich und Michael haben uns mit ein paar Leuten vom Nike Run Club Berlin getroffen uns warmgelaufen und uns im Startblock einen guten Lauf gewünscht, nicht jeder von uns lief die 25k, die Hälfte hatte sich für die 21k entschieden.

Ich fühlte mich gut, auch wenn ich mir meiner Form nicht absolut sicher war.

Leider nahm es keinen besonders guten Anfang, Michael und ich liefen von Start an zwar unsere vereinbarte Ø-Pace zwischen 4'10"-4'15', jedoch musste ich kurz nach Kilometer 3. Michael ziehen lassen.

Ich bekam Seitenstiche und musste das Tempo drosseln, selten hat mich das so gefrustet. Also Tempo raus nehmen, Atmung kontrollieren und wieder anziehen.

Das gelang mir auch, aber der Einstieg fiel mir sehr schwer und der Lauf wurde für mich nicht besser. Es fiel mir schwer im Rhythmus zu bleiben, ich hatte das Gefühl das meine Beine einfach nicht wollen. Es war ein kleiner Kampf und ich musste ab Kilometer 7. auf eine Ø-4'20" Pace runtergehen. Mehr ging einfach nicht. Zumal ich nun aus der Dreier-Gruppe rausgefallen war, vielleicht wäre es leichter gewesen in der Gruppe zu laufen.

Der Gedanke jetzt aufzugeben war noch nie so groß wie auf den folgenden Kilometern. Glücklicherweise siegte mein Kopf und bei Kilometer 10. konnte zu einem Läufer aufschließen, der mich vorher überholt hatte. Da wurde es für mich mental etwas leichter, einfach weil da jemand neben mir lief den ich kannte. Das war neu für mich. Bei Kilometer 18. lief wieder jeder für sich.


Neben meiner eigenen Verfassung die nicht so gut war, kam noch der Gegenwind in der Leipziger Straße, Kurfürstendamm und in der Kantstraße dazu, welcher allen Läufern nochmal Kraft kostete. Der leichte Regen bei Kilometer 18. machte es komplett.

Den Zieleinlauf in das Olympiastadium mit den finalen Metern auf der blauen Tartanbahn war mein Geschenk an mich selbst. Ich werde mich an diesen Lauf erinnern, der mir so schwer wie kein anderer gefallen ist. Ich habe mit mir selbst gerungen, wollte schon früh aufgeben, bin weitergelaufen und bin angekommen. So kann ich dem Lauf auch etwas gutes abgewinnen.

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Ich möchte mich bei denen Bedanken die mich an der Strecke angefeuert haben, danke Lars für deinen Zuruf und Caro. Ich habe dich erst gar nicht erkannt. Und natürlich Sarah, Dennis, Lisa und N. Ihr habt bei Kilometer 15. auf mich gewartet und mir nochmal Kraft gegeben, wer weiß wie der Lauf sonst gewesen wäre.

Am Ende war ich knapp 2 Minuten schneller als im letzten Jahr, allerdings hat mich der Lauf, wie ich weiter oben schon geschrieben hatte, sehr viel kraft gekostet.






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