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Samstag, 9. April 2016

36. BERLINER HALBMARATHON - 03.04.2016

Dieses Jahr habe ich nicht meine Bestzeit gejagt, sondern war als Personal Pacer mit dem Nike Run Club Berlin am Start. Ich begleitete eine Läuferin über die Distanz von 21,0975 Kilometer bis ins Ziel, mit abschließendem Dehnen.

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Sie hatte sich zuvor über die Nike Run Club Website beworben und einen Platz gewonnen, kam so in den Genuss von ihrem allerersten Halbmarathon mit einem Personal Pacer.

Mein Job war, als Pacer konstant eine Pace zu laufen, die Sie bis ins Ziel halten kann, Motivator und ein klein wenig fungierte ich auch als Unterhalter. Sprich etwas abzulenken und dann wenn es hart wird, wenn die Kräfte weniger werden, zu motivieren.

Und es wurde hart, Sie bekam ab Kilometer 15 Schmerzen im Oberschenkel und ab Kilometer 17 Seitenstechen. Wir drosselten das Tempo, blieben aber bewusst nicht stehen, damit die Muskeln gar nicht erst kalt werden. Ich wurde hier nun mehr gefordert, ich motivierte Sie, schlängelte mich zur Getränkestation, trug den Wasserbecher und half ihr als die Seitenstiche auftraten. All das war es wert. Ich sage hier mal "meine Läuferin". Meine Läuferin war so dankbar, sagte mehrmals, dass sie früher aufgegeben, es alleine nicht geschafft hätte. Bedankte sich für den Weg freimachen und das Wasserbecher tragen. So macht der Job als Pacer wirklich Spaß.

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Du hast dich durchgebissen, bis ins Ziel und hast damit vieles bewiesen. Dafür hast du definitiv meine Anerkennung.
Jeder Läufer war wahrscheinlich schon irgendwann einmal an dem Punkt wo er aufgeben wollte, weil es wehtut, weil es nicht gut läuft, weil man einfach nicht mehr will. Hinzu kommt noch, dass es dein erster Halbmarathon überhaupt war! Das hast du wirklich super gemacht.
Heute läufst du 10 Kilometer beim 10. Airport Night Run, vielleicht sehen wir uns.




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