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Sonntag, 5. Juli 2015

STRAUSBERG MARATHON - 28.06.2015

Mein erster offizieller Marathon. Der Strausberg Marathon ist der einzigste Marathon Deutschlands der durch zwei Bundesländer führt. Start war der Strausberger Platz in Berlin Friedrichshain und Ziel war der Flugplatz in Strausberg.
Und endlich war es soweit, obwohl ich Respekt von der Distanz hatte, freute ich mich zugleich auf diese Herausforderung. Schließlich setzen die 42,0195 Kilometer andere Herausforderungen an den Organismus als ein Halbmarathon. Um meine Kräfte zu schonen war mir die Regulierung des Lauftempos sehr wichtig. Ich wusste bereits durch meine Marathon-Trainingsläufe 2014, die über die volle Distanz gelaufen wurden, sowie meine letzten Vorbereitungen für den Strausberg Marathon, dass ich die mentale Kraft habe diese Distanz zu meistern.

Und?
Ich habe es geschafft, zudem in einer Zeit mit der ich zufrieden bin. Ich habe den Strausberg Marathon in 3:37:40 bewältigt. Ich hatte mir als Wunschzeit eine 3:30:00 gesetzt und beinah erreicht, hätten nicht als Marathonläufer auf Berliner Seite eine Zwangspause von zirka 6 Minuten einlegen müssen, diese war aus organisatorischen Gründen notwenig, die Zeit wurde jedoch nicht angehalten.

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Auf den ersten 17 Kilometern musste ich leider 3 mal kurz stoppen und bei Kilometer 24 kurz hinter einem Schuppen verschwinden. Diese häufigen Unterbrechungen sind mir bislang bei noch keinem Wettkampf passiert, aber das war auch meiner erster Marathon. Bis zu meinem etwas längeren Stopp bei Kilometer 24 lief ich mit einem Läufer, den ich beim Start kennengelernt hatte und der sich darüber freute dass ich mein Tempo konstant hielt. Im Ziel war er dann jedoch etwas mehr als 5 Minuten vor mir.

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An diesem Tag hatte ich jedoch einen großen Vorteil, ich hatte einen persönlichen Coach. Er begleitete mich mit dem Fahrrad über die volle Distanz und musste nur die letzten 750m neben einem Absperrband herfahren. Er trug zwei elektrolytische Wasserflaschen und mein Gel bei sich und so musste ich nie auf die Verpflegungsstationen warten, was meiner Meinung nach einen ordentlichen Vorteil darstellt. Daher betrachte ich meine Leistung als gut, aber ich mich begleitet das Gefühl dass ich die Leistung nicht alleine erbracht habe.
Denn auf den zwischen den Kilometern 36-41hatte ich ordentlich zu kämpfen. Versuchte meine Pace von 5'00" zu halten bzw. nicht über eine 5'30" rutschen zu lassen. Mein Coach heißt Peter, den Namen habt Ihr bestimmt schon in meinen vorherigen Posts gelesen. Er pushte mich als es drauf ankam, gab mir Hinweise und Ratschläge um z.B. eine Verspannung der Schultern zu vermeiden.
Die 21 Kilometer passierte ich nach knapp 1:45:00, das war vollkommen in Ordnung, ich glaube meinen besten Kilometer hatte ich gefühlt nach Kilometer 41, ich weiß nicht woher die Energie kam. Ich glaube daher dass meine Psyche tatsächlich den Körper dazu gebracht haben nochmal alles zu geben. Auf einmal fiel mir alles wieder so leicht wie auf den den ersten 21'ig Kilometern. Das Tempo war bis zum Ziel unter 4'30" ich überholte zwei Marathonläufer die ich einige Kilometer verfolgt, aber nicht einholen konnte. Wahnsinns Gefühl!


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Wie habe mich an dem Tag zuvor vorbereitet?
Tja, ich habe so viel wie möglich geruht, und mehrere Mahlzeiten eingelegt. Um 16:00 Uhr war ich mir Lisa beim Italiener und zuletzt habe ich gegen 20 Uhr noch einmal Tortelloni gegessen und früh morgens gegen 05:00 Uhr meine geschätzten Haferflocken gegessen. Startschuss für den Marathon war um 08:00 Uhr. Leider überkam mich gegen 07:30 erneut ein Hungergefühl, ich bin mir nicht absolut sicher ob es eventuell die Anspannung vor dem Wettkampf war, aber ich nahm kurz vor dem Start ein Gelpäckchen zu mir.

Die Vorbereitungen für den 42. Berlin Marathon gehen weiter, ich konzentriere mich auf 10 Kilometerläufe im Wettkampftempo um eine 4'00" Pace herum, Intervallläufe sowie einen Dauerlauf mit einer maximalen Dauer von 2:30:00 bis 3:00:00 in der ich versuche, in der selben Zeit die Distanz über das Tempo zu erhöhen.

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Kommentare:

  1. Herzlichen Glückwunsch zu der klasse Leistung. Die 6min Pause sind ja wirklich der Hit. Wer kam denn auf die Idee??
    Erhol dich gut!

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  2. Vielen Dank Joshly! Die knappen 6 Minuten Pause mussten bei Kilometer 5 eingelegt werden um das Läuferfeld wieder zusammen zu führen. Auf Berliner Boden wurde der Marathon als Demonstration angemeldet und wir hatten deswegen eine exklusive Polizeieskorte.

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