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Freitag, 29. Mai 2015

35. BIG 25 BERLIN - 10.05.2015

Der BIG 25, oder "25 km de Berlin" feierte am 3. Mai 1981 seine Premiere. Es war der erste Lauf dessen Strecke durch eine deutsche Großstadt führte. Die Laufbewegung z.B. in den USA, oder in den UK waren viel populärer als hierzulande. Die deutsche Laufbewegung stecke quasi noch in den Kinderschuhen. Die "25 km de Berlin" ist den ehemaligen französischen Besatzern zu verdanken, sie organisierten damals den Lauf.

Ich finde, der "BIG 25" ist durch seine Historie eine sehr interessante Laufveranstaltung, die nicht ohne Grund so beliebt ist. Wenn ihr mehr über die Laufveranstaltung erfahren wollt, schaut mal hier vorbei.

Ich hatte mir für diese Laufveranstaltung natürlich die klassischen 25km vorgenommen. Bei Kilometer 21 wollte ich ungefähr meine Halbmarathonzeit laufen und die Pace bis Kilometer 25 halten.

Ich traf mich mit einem weiteren Laufkumpanen, wir hatten uns zuvor bereits abgesprochen die 25 Kilometer gemeinsam zu laufen. So machten wir uns gemeinsam warm und starteten im Block B1 mit einer Zielzeit von 1:45:00. Die Erstklassigkeit dieser Laufveranstaltung konnte man auch hier spüren, vom Start weg wurde schnell gestartet und zunächst war das Feld recht eng. Ich und Christopher sprachen uns ab, wir wollten etwas warten bis sich das Feld auflockert um nicht zu viel Kraft beim Überholen zu verlieren. Denn das hätte zu dem Zeitpunkt wilde Manöver gefordert, welche wir auch beobachten konnten.

Nach cirka 3 Kilometern kamen wir am Theodor-Heuß-Platz vorbei und ab da konnten wir unsere Pace von 4'25" pro Kilometer laufen. Leider war Christopher etwas lädiert, und ab Kilometer 10, dass war beim Brandenburger Tor, musste ich alleine weiter laufen. Man sollte sich nicht von den deutlich schnelleren Läufern beeindrucken lassen. Von vorne kam man zwar an den Startnummern erkennen, wer die 5x5km Staffel, die 10km, 21km oder die 25km läuft, nur wenn man die Läufer von hinten sieht nützt einem das wenig.

So kann es passieren, dass man einige langsamere Läufer, die die 21 Kilometer gelaufen sind, wiedertrifft. Bei Kilometer 14 zirka fiel mir stark auf, dass ich viele langsamere Läufer überholen konnte, diese sind im Gegensatz zu mir nicht durch das Brandenburger Tor gelaufen, sondern vorher rechts abgebogen und durch den Tiergarten gelaufen. Später trafen sich dann die 21'ig und 25'ig Kilometerläufer auf der anderen Seite des Tiergartens wieder.

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Auf den letzten 3 Kilometern ging es etwas bergauf, hier zeigte sich wie gut man seine Kräfte eingeteilt hatte. Das Wetter machte es einem nicht so leicht. Es war windig und bewölkt, die Temperaturen lagen bei zirka 13° Grad. Und dann war es soweit, das Olympiastadion kam in Sichtweite, aber Vorsicht, es waren bis zum Ziel noch knapp 1 Kilometer. Denn man läuft zur Hälfte um das Stadion herum bevor man durch die Katakomben hindurch in das Stadion läuft. Diesen Einlauf werde ich nicht vergessen. Bevor man den Eingang zu den Katakomben sieht, hört man die Trommler die in einem noch einmal anspornen mehr zu geben! Die Trommler stehen direkt in der ersten Kurve im Stadion selbst, begleitet wird man von pulsierend, scheinenden Scheinwerfern die einem den Weg weisen. Tolles Flair! Und dann sieht man die blaue Tartanbahn. Mann muss zirka die Hälfte der Bahn absolvieren um das Ziel zu erreichen. Ich zog das Tempo an und gab nochmal alles. 

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Ich war mit meiner Leistung absolut zufrieden. Bei Kilometer 21'ig kam ich mit 1:35:21 an und die 25'ig Kilometer erreichte ich mit 1:52:24, damit war ich insgesamt auf dem 256. Platz und in meiner Altersklasse auf Platz 33. und das bei 11.480 Teilnehmern.

Gelaufen bin ich mit meinen neuen Adidas Adizero Adios Boost 2, CEP Ultralight Kompressionssocken und meiner Polar M400.

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