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Freitag, 15. Mai 2015

35. BERLINER HALBMARATHON - 29.03.2015

Endlich ist es soweit. Der Berliner Halbmarathon feiert sein 35 jähriges Jubiläum. Im vergangenen Jahr hatte ich die Anmeldung verpasst, 2015 sollte es dann soweit sein.

Lisa, ich und eine gute Freundin machten uns um 08:30 auf dem Weg zum Alexanderplatz, ein kurzes Stück zu Fuß und wir waren da. Es war ganz schön frisch da draußen, und ich brauchte zuvor einige Zeit und Überlegungen bis ich mich auf das Equipment festgelegt hatte. Kurze oder lange Hose bzw. Shirt oder Longsleeve? Lieber anfangs etwas frösteln, denn beim Laufen wird dir warm. Ungünstig wenn mann dann zuviel trägt. Ich entschied mich für eine kurze Hose von Under Armour, oben trug ich ein Nike Longsleeve mit Kompressionswirkung und noch ein Shirt drüber, meine neuen Ultralight Kompressionssocken von CEP Sports und meine Asics Nosa Tri 10. Lisa entschied sich für eine lange Hose, langes Shirt und eine leichte Jacke von Adidas, an die Füße schnürte sie sich die Adidas Supernova Glideboost, mit der Lisa bisher die besten Läufe absolviert hatte.


Um kurz nach 10:00 fiel für die Läufer der Startschuss, wir drei starteten leider alle in unterschiedlichen Blöcken. Ich startete im "Block D", Lisa im "Block F" und unsere Freundin im "Block E". Es lohnt sich definitiv am Berliner Halbmarathon teilzunehmen, grandioses Flair abseits der Strecke, überall Zuschauer, Menschen die Trommeln, Rasseln schwingen, klatschen, einem zurufen und anfeuern und dass bei nicht optimalen Bedingungen. 

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Merkwürdigerweise lief es für uns alle drei nicht optimal. Ich stellte schnell fest, dass der "Block D" zu langsam für meine Pace war, als Zielzeit hatte ich 1:45:00 angegeben, mit dem Gedanken, dann Läufer überholen zu können und nah an die 1:30:00 zu kommen. Leider klappte das nicht. Vom Alexanderplatz kommend verlor ich doch bis zum Brandenburger Tor einige Minuten, denn die Gruppen stehen eng in den Blöcken, überholen ist nicht so einfach und erst am Ernst-Reuter-Platz konnte ich fahrt aufnehmen und annähernd meine Pace laufen. Ich schaute hin und wieder auf meine Polar M400 und musterte die Pace, Puls und Zeit. Soweit alles okay, nur die Pace gefiel mir nicht. Ich lief pro Kilometer zwischen '4:30 und '4:40 Minuten, meinen Wunsch näher an die 1:30:00 zu kommen wurde zunehmend schwerer. Es hätte mindestens eine Pace von '4:10 vorausgesetzt. Schwamm drüber, lauf dein Ding, sagte ich mir.
Lisa's Eltern warteten am Potsdamer Platz mit einer kleinen Verpflegungsstation, es gab Apfelscheiben, in würfelform zubereitete Proteinriegel und Wasser. Als ich die Station ausgemacht hatte, schnappte ich mir ein Stück vom Apfel, Lisa machte später auch einen Stop. 

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Ich kam dem Ziel spürbar näher, bei Kilometer 16 stieß der Wind eine großes Kilometer-Markierungsschild um, zum Glück war ich schon 5m weiter vorne und hinter mir war eine Lücke, so dass es für alle nur ein kleiner Schreck war. Dann Kilometer 20, ich wusste dass es noch bis ecke ging und dann noch eine Gerade bis zum Ziel ansteht. Ich zog das Tempo an, wollte Plätze gutmachen und das ging beinah nach hinten los. Die Atmung wollte nicht mitmachen. Ich ließ mich davon aber nicht beeindrucken und zog das Tempo bis zum Ziel durch, belohnte mich mit der der Finnischer Medaille und machte anschließend die nötigen Dehnübungen, dann hatte sich die Atmung auch schon wieder beruhigt. Ich wartete im Ziel auf Lisa und unsere Freundin. Spaß hat es uns allen gemacht und wir sind 2016 auf jeden Fall wieder am Start.

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Mein Resümee: 

Lisa und ich waren bis zum 27. März und Portugal auf Städtetrip in Porto und Lissabon. In Porto hatte ich einmal 19 Kilometer allein und einmal mit Lisa gemeinsam 11 Kilometer abgespult. Ich denke wir hatten beide zu wenig Ruhe nach unserem Urlaub bis zum Halbmarathon. Effektiv war es nur ein Tag, vier Tage sollten es schon sein. Wählt euren Startblock sinnvoll, zieht euch eher etwas weniger an, eine Jacke oder Hose kann immer abgegeben und später wieder abgeholt werden.

Ich lief am Ende mit einer 1:39:35 im Ziel ein, Lisa lief mit einer 2:15:25 im Ziel ein.



Kommentare:

  1. Super Leistung von euch:-)
    Ich hoffe die Finnisher Medaille hat jetzt einen Ehrenplatz:D

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  2. Danke Joshly,

    wir sind auch zufrieden.
    Im Wohnzimmer haben wir ein kleines Regal, dort teilt sich die Medaille ihren Platz mit den anderen :-)

    Grüße

    Felix

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