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Dienstag, 28. Februar 2017

ASPRIA BERLIN - MEMBERS CLUB

Image and video hosting by TinyPicIn einem anderen Post habe ich Euch bereits erzählt, dass ich momentan mit dem Yoga Training versuche mich beim Laufen zu verbessern und das Ganze klappt auch sehr gut. Ich nutze dafür die zahlreichen Yoga Kurse die im Aspria Members Club angeboten werden und möchte Euch heute gerne mehr über Aspria Berlin erzählen. Wir trainieren hier schon seit dem letzten Jahr und sind sehr zufrieden. Im Gegensatz zu unserem alten Studio haben wir hier nämlich die Möglichkeit Klein N. während des Trainings betreuen zu lassen. Die Kinderbetreuung hat lange Öffnungszeiten und die Kinder können je nach Alter in verschiedenen Räumen spielen oder selbst an Sportkursen teilnehmen. Das Asprini bietet zum Beispiel Schwimmkurse und Fußball an. Hier könnt ihr Euch den Kursplan für die Kleinen anschauen.

Image and video hosting by TinyPic Der Kursplan für die Erwachsenen ist noch umfangreicher, ich habe Euch ja schon von den zahlreichen Yoga Kursen vorgeschwärmt. Der Kursplan bietet Pilates, Schwimmtraining, Rückentraining, Skigymnastik, Ballett, Zumba und vieles mehr an. Hier ist garantiert für jeden der richtige Kurs dabei und man kann sein Training sehr abwechslungsreich gestalten.

Image and video hosting by TinyPic Ich trainiere am liebsten im Freihantelbereich, der auch gut ausgestattet ist und es ist immer ein Trainer auf der Fläche, der einem weiterhelfen kann. An sich ist das Studio über mehrere Etagen aufgebaut und man findet auf verschiedenen Ebenen das Schwimmbad, den Cardin-Raum, den Freihantelbereich und die Kursräume.

Image and video hosting by TinyPicDas Schwimmbad nutze ich auch gerne, denn hier kann man ein paar Bahnen schwimmen und es ist nie überfüllt, sodass man genügend Platz hat. Besonders schön finden wir auch das Familien-Schwimmen, das zu bestimmten Zeiten stattfindet und wir auch den kleinen Mann mit ins Wasser nehmen können.

Image and video hosting by TinyPic Wenn wir nach dem Training noch Zeit haben nutzen wir gerne den schönen Spa-Bereich. Hier kann man zwischen mehreren Saunen wählen oder ins Dampfbad gehen. Ein Whirlpool steht auch bereit und die Sonnenterrasse lädt zum Entspannen ein.

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Sonntag, 22. Januar 2017

MIT YOGA DAS LAUFTRAINING ERGÄNZEN

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Ich liebe das Laufen und auch wenn ich momentan nicht in meiner Höchstform bin, versuche ich mich wieder an meine alte Form heranzutasten. Momentan läuft es ziemlich gut! Laufen alleine reicht aber leider nicht um meine Ziele zu erreichen und so ist ergänzendes Training für mich Pflicht.

Lisa und ich trainieren schon seit einer Weile im Members Club von Aspria und hier habe ich Yoga für mich entdeckt. Warum Yoga? Yoga ist eine optimale Ergänzung zum Lauftraining, denn Yoga kann Verletzungen vorbeugen und die Laufleistung steigern. Besonders wichtig für mich ist, dass ich an meiner Beweglichkeit arbeite. Leider habe ich hier ein paar Defizite.

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Yoga kann aber noch viel mehr. Mit Yoga habt ihr die Möglichkeit eure Atmung zu verbessern, die nicht nur beim Yoga sondern auch beim Laufen besonders wichtig ist. Beim Yoga lernt man tiefer, ruhiger und gleichmäßiger zu atmen, genau das kann man auch beim Laufen anwenden.

Durch regelmäßiges Yoga verkürzt sich auch eure Regenerationszeit. Denn durch Yogaübungen werden Muskeln aufgebaut, gedehnt und die Regeneration gefördert. Die entspannenden Übungen, beschleunigen den Abbau von Milchsäure, die für den Muskelkater sorgt.

Besonders wichtig für mich ist wie oben bereits erwähnt, die Dehnbarkeit. Yoga kann sehr gut die vom Laufen beanspruchten Muskelpartien dehnen. Diese Übungen sorgen für mehr Beweglichkeit.

Falls ihr Probleme mit eurer Haltung beim Laufen habt, kann Euch Yoga auch helfen. Wenn sich erstmal in die Laufroutine ein Fehler einschlicht, ist es schwer diesen zu beheben. Yoga kann bei bestehenden Haltungsproblemen dafür sorgen, dass sie sich nicht verschlimmern. Da Yoga das Körpergefühl verbessert wird man sich leichter einseitigen Belastungen bewusst.

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Im Aspria Members Club hat man die Wahl zwischen zahlreichen Yoga Kursen und das weiß ich sehr zu schätzen. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener hier findet jeder einen passenden Kurs. Die Kurse sind auch sehr beliebt, da lohnt es sich ein paar Minuten vor dem Kursbeginn da zu sein um einen guten Platz zu ergattern. Es ist aber noch nie jemand leer ausgegangen, ein Platz findet sich immer. Besonders gerne mag ich den Kurs Hatha Yoga, aber es gibt neben dem genannten Kurs auch Wellness Yoga, Qi Gong, Yoga Power, Aerial Yoga, Kundalini Yoga, Heat Yoga, Hormon Yoga, Luna Yoga, Vinyasa Flow Yoga und die 5 Tibeter. Hinzu kommen die unterschiedlichen Abstufungen der Kurse.

Ich habe es noch nicht geschafft alle Kurse zu besuchen. Die Kurse, die ich bisher besucht habe, haben mich aber auf jedenfall überzeugt und schon nach ein paar Einheiten habe ich Verbesserungen beim Laufen bemerkt. Die Kursleiter machen immer einen super Job und geben Hilfestellungen falls eine Übung mal nicht so klappt. Ich freue mich schon auf den nächsten Kurs. Das komplette Kursprogramm könnt ihr Euch hier anschauen.

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Dienstag, 13. Dezember 2016

AB INS FITNESSSTUDIO - OUTFIT

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In letzter Zeit habe ich mit dem Training an sich pausiert bzw. es aufgrund von Zeitgründen sehr stark reduziert. Ich war zwar ab und an Laufen, aber richtig in Form bin ich nicht. Ich komme gerade nicht so problemlos an meine Wunschzeiten wie im Sommer, aber das soll sich nun wieder ändern. Auch das Training im Fitnessstudio möchte ich nicht länger vernachlässigen, sondern zusammen mit Lisa mindestens einmal in der Woche vorbeischauen. Im Fitnessstudio mag ich ein lässiges und funktionales Outfit. Beim Gerätetraining greife ich gerne zu einer bequemen Trainingshose und einem T-Shirt. Nach dem Training ist ein Pullover sinnvoll. 

Als Trainingsschuhe mag ich sehr gerne den Nike Train Complete, der im Fersenbereicht gedämpft ist und mit Dual Density ausgestattet ist, das so viel bedeutet das der Schuh beim Gewichtheben für Stabilität sorgt. Für mich genau richtig und kann ich nur weiterempfehlen. Gerade die Stabilität ist für mich ein wichtiges Kriterium.

Eine neue Trainingstasche musste auch her und da Lisa es nicht mag wenn ich unsere Handtücher aus dem Bad mit ins Fitnessstudio nehme, habe ich mir einen Schwung Handtücher wie hier bei Esprit bestellt, damit ich meine eigenen habe. 

Wie seid ihr gerade in Form oder seid ihr in der Winterpause?


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Sonntag, 6. November 2016

MADDALENE SKY MARATHON - ITALIEN

Anfang August wurde ich gefragt ob ich am 21.08. am Maddalene Sky Marathon teilnehmen möchte.
Was für eine Frage, natürlich will ich! Als ich mir dann zuhause den 3D Streckenverlauf auf YouTube angeschaut und mich auf der offiziellen Website belesen hatte, war ich mir gar nicht mehr so sicher. Sky Marathon, das bedeutet dass man oberhalb von 2.000 Höhenmetern läuft, die Distanz, 44,5km. Da musste ich erstmal zwei Tage darüber schlafen, im Anschluss entschied ich mich, nicht den SKY MARATHON sondern jediglich das SKY RACE zu laufen. Laufhöhe ebenfalls oberhalb von 2.000 metern, jedoch nur 25 Kilometer mit in Marathon mit mehr als 1.319 positiven und 1.665 negativen Höhenmetern.

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Die Gründe dafür waren, das ich über keinerlei Erfahrungen in Ultraläufen geschweige denn Trialläufen vorweisen kann und der Maddelene Sky Marathon einfach eine zu große Belastung für mich wäre. Ein Marathon mit mehr als 2.905 positiven und 3.256 negativen Höhenmetern, das wäre einfach zu viel. Ihr könnt mir glauben, mir viel die Entscheidung nicht sehr leicht. Zu gern hätte ich alle Eindrücke mitgenommen welche bei den 44,5km auf mich gewartet hätten. Schaut euch mal dieses Video an, dann wisst ihr was ich meine.


Ich reiste von Hamburg aus an, nahm dort den Flieger Richtung München. Zuvor war ich von Dänemark aus 350km mit dem Auto zum Flughafen Hamburg gefahren, es hieß also früh aufzustehen, um den Flieger in Hamburg zu bekommen.
Von München aus fuhr ich mit dem Zug, durch das wunderschöne Alpengebiet Deutschlands, Österreichs und Italien. In Bozen stieg ich aus und durfte noch die Stadt erkunden. Da wurden Kindheitserinnerungen wach. Immer wenn wir unseren Sommer - und Winterurlaub in Italien verbrachten kamen wir hier vorbei. Das erste was mir auffiel war das warme Klima, war es doch zuvor an der unweiten italienischen Grenze deutlich kühler. Bozen scheint es gut zu gehen, teure Geschäfte und Hotels, eine saubere Stadt und leckeres Eis, ich fühlte mich in der Stadt gleich wohl.

Aber ich war noch nicht ganz angekommen, wir verließen Bozen und fuhren noch einmal 45 Minuten mit dem Auto in die Berge. Das Ziel und Austragungsort des 8. Maddalene Sky Marathon war der kleine Ort "Unsere Liebe Frau im Walde", meine familiäre Unterkunft war der Gasthof "Zum Hirschen". Ein Gasthof den die Familie schon seit mehreren Generationen führt und mit Zuneigung und großer Gastfreundschaft die Gäste versorgt. Das sieht man am Empfang, schmeckt es beim Abendessen und spürt es wenn man ins Bett geht. Die Kulisse rund um der Ort ist einfach idyllisch. Nachts ist es absolut still, schaut man aus dem Fenster sieht man Berge, Wälder und ein kleines Tal.
Das Essen ist herzhaft rustikal, ganz nach meinem Geschmack und wenn man noch Platz im Bauch hat, gibt es zahlreiche süße Speisen zum Nachtisch. Ich bin im Paradies.

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Ich versuchte so früh wie möglich ins Bett zu gehen, schließlich war ich seit 01:00 Uhr auf den Beinen, es war bereits 19:00 Uhr und am nächsten Morgen sollte der Startschuss für mich um 09:00 fallen. Für die Starter des Maddalene Sky Marathon bereits um 07:00.

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Ich schlief einfach unfassbar gut, stieg nicht ganz freiwillig um 05:30 auf und frühstückte erstmal. Mein Magen hatte sich beruhigt und so entschied ich mich für Rührei mit etwas Weißbrot und einen Yoghurt. Am Tag zuvor war mir etwas flau und egal was ich aß, mein Magen mochte es nicht. Ich denke es war dem mangelndem Schlaf zu verdanken.

Aber das war nun Vergangenheit, ich schaute mir das Startfeld an, es waren vielleicht 5-8 junge Läufer meines Alter oder jünger dabei, des Rest mit Sicherheit älter. Ich lief mich warm und sortierte ich ganz hinten ein. Jetzt war es soweit, der Startschuss fiel und die ersten 50 Läufer liefen vorab ein hohes Tempo, auch ich überholte auf dem ersten Kilometer sehr viele Läufer obwohl ich mich beim Tempo zurückhielt. Aber es sollten ja noch Auf -und Abstiege folgen, gemäßigte wie auch technisch sehr anspruchsvolle.

Meine Defizite bekam ich schnell zu spüren, ich war stark bei den Läufen in der Ebene sowie bei den gemäßigten Auf -und Abstiegen, auch bei den kräftezehrenden Aufstiegen, man könnte es auch klettern nennen, machte ich auf viele Läufer Zeit gut und überholte, was mich total überraschte, gerade diesen Part hielt ich für eine Schwäche, aber die sollte erst noch kommen.

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Als ich mich der 2.000 Meter Marke näherte wurde es zunehmend neblig, so sehr, dass ich Läufer die etwas mehr als 50 Meter vor mir liefen, nur noch hören aber nicht mehr sehen konnte. Der sintflutartige Regen des Vortages machte sich spürbar. Manche Singletracks waren stark aufgeweicht oder weggebrochen, Gebirgswächter hatten manche Wege auf die Schnelle mit Baumstämmen passierbar gemacht. Es passierte mir zirka dreimal in einer Kurve, dass ich Aufgrund der Beschaffenheit des Untergrundes das Gleichgewicht verlor und beinah bergab in eine Böschung gefallen wäre. Nichts lebensgefährdendes aber auch nicht wünschenswert. Trotz dem starken Nebel und noch dem später einsetzenden Regen, war der Lauf atemberaubend. Die Dichten Wälder und Laufwege die teilweise wellig, kurvenschwingend durch kleine Bäche, Schlamm und Wiesen führten, gepaart mit der Umwelt, einfach toll. Ich musste ein paar Mal daran denken, wo ich hier eigentlich gerade laufe. Auf einem Berg auf 2.000 Metern, streckenweise alleine unterwegs, mal eine Kuh, Ziege oder eine Berghütte mit grüßenden Wanderern, einfach nur schön und für mich eine willkommene Abwechslung zu den Stadtläufen zuvor.

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Ich mehr ich mich dem Ziel näherte, ja klar, desto härter wurde es, aber viel gravierender war, dass ich bei den technisch anspruchsvollen Bergabläufen einige Minuten verlor, das merkte ich daran dass mich Läufer überholten die ich einige Kilometer zuvor selbst überholt hatte. Auf dem steinig, geröllartigen Untergrund knickte ich zirka fünfmal mit dem rechten Fuß um, mangels Lauftechnik und vielleicht auch Kraft, jedenfalls sagte ich zu mir selbst, " wenn dir das noch einmal passiert, dann war es das", denn der Knöchel fühlte sich schon etwas warm, leicht geschwollen an, zum Glückt knickte ich nicht noch einmal um. Wo ich jedoch massiv an Zeit einbüßte waren die starken Abstiege, sprich starkes Gefälle, es war mir nicht möglich mein Tempo bei dem herrschenden Gefälle zu laufen, ich musste sogar Kraft aufwenden um mich im Tempo zu bremsen, sehr schade. Die letzten 2 Kilometer lief ich in der Ebene, aber da konnte ich zeittechnisch nicht viel aufholen.

Im Ziel war ich total glücklich, mir tat zwar nichts weh, aber ich war müde, nass und dreckig.

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Ich hoffe dass ich noch einmal die Chance bekommen werde, den Maddalen Sky Marathon oder Sky Race zu laufen, er ist die Reise in das wunderschöne Tirol absolut wert.

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Montag, 3. Oktober 2016

ORBILOC RUN DUAL

Es ist Spätsommer und allmählich rückt der Herbst näher. Das bedeutet für alle Outdoor Enthusiasten, Läufer, Fahrradfahrer und Wanderer nicht nur das die Temperaturen sinken sondern auch, das es früher dunkel wird und man sich im urbanen Dschungel bewusst sein muss, von dem ein oder anderem Verkehrsteilnehmer zu spät oder übersehen worden zu sein.

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Die dänische Marke ORBILOC hat mir dankbarer Weise zum Testen, zwei Geräte des Typs "ORBILOC RUN DUAL" überlassen. Und wie es sich gehört habe ich die Lichter auch in unserem Urlaub in Dänemark getestet.

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Ich habe mir an ein Armband zwei Lichter angeklemmt, passenderweise ein weißes und ein rotes.
Ich habe einen kurzen Augenblick gebraucht um die ideale Einstellung zwischen ausreichend halt und zuviel Druck zu finden, aber diese war schnell gefunden und dann stört das Armband überhaupt nicht, rutschen tat es auch nicht.

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Was mir auch positiv aufgefallen ist, dass das Licht nicht nur nach vorne, sondern in einem Radius von 270° strahlt.

Mir hat das Produkt auf jeden Fall gefallen und ich werde es mit Sicherheit auch tragen. Ich bin nicht nur Läufer und Fahrradfahrer, sondern sitze gelegentlich selbst hinter dem Steuer und weiß wie schnell man einen Fußgänger oder Fahrradfahrer der ohne Beleuchtung unterwegs ist übersehen kann.




Samstag, 3. September 2016

SEMLINER DREI-SEEN-LAUF - 30.07.2016

Eigentlich hatte ich mich für Adidas Runner City Night für die 10k angemeldet, es kam dann etwas anders. Ein Freund fragt mich, ob wir gemeinsam außerhalb Berlins einen 25 Kilometerlauf um drei Seen herum machen wollen. Kurz überlegt, zugesagt. 25 Kilometer passen deutlich besser in Anbetracht auf die Vorbereitung auf den Berlin Marathon.

Also ging es am Samstag nach Semlin, wir schafften es noch pünktlich zum Lauf. Michael, und ich standen zirka 3 Minuten im Startbereich bis mir auffiel das eigentlich alle anderen Läufer ein linkes Bändchen am Handgelenk trugen.

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Es handelte sich um das Bändchen welches man bekommt wenn man sich zum Lauf vor Ort angemeldet hat. Ihr solltet wissen die Anmeldung für den Lauf ist kostenlos.

Und der Semliner Drei Senn Lauf ist ein schöner und wartet mit unterschiedlichen Untergründen auf. Asphalt, Feldwege, Singletracks, ein bisschen Trail und DDR Landwirtschaftswege ( Betonplatten). Zur Option stehen 25, 21 und 7 Kilometer.



Im Starterfeld konnten wir sofort ein paar starke Läufer erkennen und diese legten von Start an eine 4"00" Pace an. Diese ging wir nicht mit, wir liefen eine 4"30" Pace und sahen den stärkeren Läufern dabei zu wie sie den Vorsprung schnell vergrößerten.

An einer Stelle hätten wir uns beinah verlaufen. An einer Kreuzung stand ein weißer Fabrikneuer PKW mit einem Neonorangen Pfeil, wir standen davor und fragten uns ob das eine Streckenmarkierung ist oder der Pfeil uns den Weg zum Autohaus zeigt.

Anwohner lüfteten das Geheimnis, 20 Sekunden verloren.

Wir liefen zirka die Hälfte der 25 Kilometer auf Asphalt, und das Läuferfeld wurde auf die 21 und 25 Kilometerdistanz aufgeteilt. Von nun an waren Michael und ich ziemlich allein unterwegs, zirka 1 Kilometer weiter vor uns, konnte man eine Gruppe von Läufern erkennen.

Michael war an diesem Tag definitiv der Stärke Läufer von uns beiden, bei einem knackigen Anstieg fiel ich ein paar Meter zurück und musste  kämpfen nicht noch weiter zurück zufallen. Es folgte eine kleine Verpflegungsstation und ich schloss wieder auf. hier trafen wir auf ein großes fettes Schwein, es hieß Ferdinand.

Bei Kilometer 20 fühlte ich mich als wenn ich die Pace nochmal anziehen könnte, ich tat es nicht. Gut das ich es nicht getan habe, genau bei Kilometer 22,8 bekam ich einen Krampf in der Magengegend, extrem stark und ich musste gehen.

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Michael war verdienterweise vor mir im Ziel und wir begossen den Lauf mit alkoholfreien Bier und badeten im See.


14. HELLA MARATHON NACHT ROSTOCK - 06.08.2016

Ich war bereits im letzten Jahr dabei,mir gefiel das Flair der Strecke. Abends mit vielen anderen Läufern gemeinsam durch Rostock zu laufen und dabei die Abendsonne zu spüren, einmalig.

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Also habe ich mich erneut angemeldet. Rostock konnte mit 2.147 Anmeldungen ein Plus von knapp 20% verbuchen, also im Vergleich mit dem Hamburg Halbmarathon (>10.000 Anmeldungen) noch verhältnismäßig klein. Aber auch das macht den Lauf aus, so ist das Läuferfeld welches eine Zeit unter 01:30:00 anstrebt, übersichtlich und jeder hat genug Platz. Über die Jahren werden die Anmeldungen mit der Zeit steigen. So könnte es jedenfalls werden wenn man die stetig steigenden Anmeldungen der anderen Veranstaltungen beobachtet. 

Wir fuhren zu dritt mit dem Auto nach Rostock, bis 80km vor Rostock verlief die Autofahrt sehr gut. Unser 8. Monate alter Sohn schlief beinahe die ganze Fahrt über. Dann kamen wir in einen 10km langen Stau, der uns sagenhafte 1 Stunde kostete. Glücklicherweise hatten wir unmittelbar zuvor eine Pause eingelegt so das unser Kind relativ Entspannt über war.

Noch eine Überraschung. Weltuntergangswetter auf der Autobahn, es schüttete und stürmte nur vom Himmel. Wir hofften nur das sich das Unwetter ausgetobt hat und der Lauf weniger dramatisch sein wird. Und...das Wetter war sehr gut, blauer Himmel, 20°C mäßiger Wind und vielleicht 10 Regentropfen.

Der Halbmarathon in Rostock startet kurz vor dem Warnowtunnel, man durchquert diesen und läuft Richtung des IGA Geländes, es geht wieder durch den Warnowtunnel und läuft anschließend einen Großteil der Strecke am Wasser, auf zwar nicht asphaltierten, aber sehr gut lautbaren Wegen.

Mein persönliches Highlight ist der letzte Kilometer. Es ist schon dunkel geworden und die Stimmung auf der Strecke wird spannender. Der letzte Kilometer ist eben und gewinnt zum Ziel hin an Steigung, keiner will hier langsamer werden und Zeit verlieren. Also pushed man sich selbst und wird vom grandiosen Zeileinlauf belohnt, dieser ist wieder eben, führt über großes Kopfsteinpflaster direkt zum Rostocker Rathaus. Das Publikum macht Stimmung und das Licht auf der Strecke haben vorallem den Zieleinlauf zu einem besonderen Lauf gemacht. Im Anschluss gibt es das verdiente alkoholfreie Erdinnere Hefeweizen! Prost


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