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Montag, 23. Mai 2016

#fitfuerdenlauf mit hella

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Wir sind Teil der #fitfuerdenlauf Blogger-Staffel von hella Mineralbrunnen und wollen Euch etwas über das Laufen erzählen. Denn in wenigen Wochen steht der hella hamburg halbmarathon an, genauer gesagt am 26. Juni und ich lasse es mir natürlich nicht nehmen dort mitzulaufen. Bereits im letzten Jahr hatte ich das Vergnügen hier an den Start zu gehen und eine neue persönliche Bestzeit auf  der Halbmarathon Distanz aufzustellen. Das Ziel ist es natürlich beim diesjährigen #hellahalbmarathon diese Bestzeit zu übertrumpfen. Aus diesem Anlass möchte ich Euch gerne erzählen wie es mir im letzten Jahr ergangenen ist wie ich mich vorbereitet habe und wie wichtig richtiges Trinken ist. 
Der Grafik könnt ihr entnehmen, dass auch Coco Collmann, Go Girl! Run!, Being Fit Is Fun und Dani Nanaa teil der Blogger-Staffel sind und ich kann Euch nur empfehlen zu den angegebenen Daten auch bei ihnen vorbeizuschauen.
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An dieser Stelle könnt ihr lesen wie es mir beim 21. hella hamburg halbmarathon ergangen ist. Im letzten Jahr war ich noch nicht so engagiert unterwegs, vor allem habe ich kaum Intervalle trainiert. Das ist nun anders. Nachdem ich den 31. Haspa Hamburg Marathon gelaufen bin und mir ein paar Wochen zum Erholen gegeben habe, konzentriere ich mich wieder auf die Halbmarathon Distanz. Ich laufe Intervalle im Bereich der Laktatschwelle und laufe ebenso Tempodauerläufe im Bereich meiner gewünschten Zielzeit. Das bedeutet, dass ich im Training Läufe von 21k auf eine Zeit von 01:30:00 anstrebe. Dabei berücksichtige ich natürlich die Temperaturen, ich laufe möglichst früh bevor es zu warm wird.
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Da ich schon bei den steigenden Temperaturen bin, an dem Punkt kommt auch der Faktor des ausreichenden Trinkens zum Tragen. Denn Wasser ist der größte und wichtigste Bestandteil in unserem Organismus (der erwachsene Mensch besteht zu 60-70% aus Wasser) und sehr wichtig beim Transport der Nahrungsbestandteile und somit eine tragende Säule wenn es um den Muskelaufbau geht. Daher liegt es nahe, dass eine ausreichende Wasserzufuhr mitentscheidend für eine schnelle und bessere Regeneration ist. 
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Hinzu kommt das Wasser eine große Rolle bei der Wärmeregulation spielt. Der Körper versucht durch Schwitzen die Körpertemperatur bei 37°C zu halten, das ist allgemein bekannt, daher ist es so wichtig bei höheren Temperaturen ausreichend zu trinken und auch die durch das Schwitzen verloren gegangenen Mineralstoffe wieder zuzuführen. Daher trinkt ausreichend Flüssigkeiten, grob kann man sagen, das ein erwachsener Mensch 2,5 Liter Wasser am Tag trinken sollte. Ich trinke etwas mehr als diese grobe Formel, denn wer sich viel bewegt, Sport und Muskelaufbau betreibt braucht noch mehr davon.Image and video hosting by TinyPic
Wenn ihr auch Lust auf das Laufen bekommen habt und Euch noch als Anfänger bezeichnet, kann ich Euch den hella Laufplan für Beginner ans Herz legen, den ihr Euch hier runterladen könnt. Tipps für das richtige Lauftraining bekommt ihr hier
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Wir haben auch noch ein tolles Gewinnspiel für Euch und zwar könnt ihr 3 hella Pakete gewinnen, die mit den verschiedenen hella-Sorten gefüllt sind. Dafür braucht ihr einfach ein Bild auf Instagram posten wie ihr Euch fit für den Lauf macht. Dabei ist es völlig egal wie fit ihr seid. Taggt das Bild mit #fitfuerdenlauf, #hellahalbmarathon und @fitnessmagberlin und schon seid ihr dabei! Wir freuen uns wenn ihr mitmacht!Image and video hosting by TinyPic
In Zusammenarbeit mit hella mineralbrunnen



Montag, 16. Mai 2016

36. BIG 25 BERLIN - 15.05.2016

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Wie sehr ich mich auf den Big25 gefreut hatte. Wie oft kommt man schon dazu 25km auf den Berliner Straßen zu laufen, kein Auto und keine Ampel die einen zum Anhalten zwingt, dazu die Ehre durch das Brandenburger Tor zu laufen. Das gibt es sonst nur beim Berliner Marathon.

Das Wetter wurde zum Wochenende schlechter, es war nicht mehr so warm, was ich persönlich begrüßte. Aber es wurde auch windiger und leichter Regen war auch prognostiziert.

Ich und Michael haben uns mit ein paar Leuten vom Nike Run Club Berlin getroffen uns warmgelaufen und uns im Startblock einen guten Lauf gewünscht, nicht jeder von uns lief die 25k, die Hälfte hatte sich für die 21k entschieden.

Ich fühlte mich gut, auch wenn ich mir meiner Form nicht absolut sicher war.

Leider nahm es keinen besonders guten Anfang, Michael und ich liefen von Start an zwar unsere vereinbarte Ø-Pace zwischen 4'10"-4'15', jedoch musste ich kurz nach Kilometer 3. Michael ziehen lassen.

Ich bekam Seitenstiche und musste das Tempo drosseln, selten hat mich das so gefrustet. Also Tempo raus nehmen, Atmung kontrollieren und wieder anziehen.

Das gelang mir auch, aber der Einstieg fiel mir sehr schwer und der Lauf wurde für mich nicht besser. Es fiel mir schwer im Rhythmus zu bleiben, ich hatte das Gefühl das meine Beine einfach nicht wollen. Es war ein kleiner Kampf und ich musste ab Kilometer 7. auf eine Ø-4'20" Pace runtergehen. Mehr ging einfach nicht. Zumal ich nun aus der Dreier-Gruppe rausgefallen war, vielleicht wäre es leichter gewesen in der Gruppe zu laufen.

Der Gedanke jetzt aufzugeben war noch nie so groß wie auf den folgenden Kilometern. Glücklicherweise siegte mein Kopf und bei Kilometer 10. konnte zu einem Läufer aufschließen, der mich vorher überholt hatte. Da wurde es für mich mental etwas leichter, einfach weil da jemand neben mir lief den ich kannte. Das war neu für mich. Bei Kilometer 18. lief wieder jeder für sich.


Neben meiner eigenen Verfassung die nicht so gut war, kam noch der Gegenwind in der Leipziger Straße, Kurfürstendamm und in der Kantstraße dazu, welcher allen Läufern nochmal Kraft kostete. Der leichte Regen bei Kilometer 18. machte es komplett.

Den Zieleinlauf in der Olympiastadium mit den finalen Metern auf der blauen Tartanbahn war mein Geschenk an mich selbst. Ich werde mich an diesen Lauf erinnern, der mir so schwer wie kein anderer gefallen ist. Ich habe mit mir selbst gerungen, wollte schon früh aufgeben, bin weitergelaufen und bin angekommen. So kann ich dem Lauf auch etwas gutes abgewinnen.

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Ich möchte mich bei denen Bedanken die mich an Strecke angefeuert haben, danke Lars für deinen Zuruf und Caro. Ich habe dich erst gar nicht erkannt. Und natürlich Sarah, Dennis, Lisa und N. Ihr habt bei Kilometer 15. auf mich gewartet und mir nochmal Kraft gegeben, wer weiß wie der Lauf sonst gewesen wäre.

Am Ende war ich knapp 2 Minuten schneller als im letzten Jahr, allerdings hat mich der Lauf, wie ich weiter oben schon geschrieben hatte, sehr viel kraft gekostet.






Mittwoch, 4. Mai 2016

Garmin Forerunner 630 & Garmin Forerunner 235 IM VERGLEICH

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Garmin hat im Oktober 2015 drei neue Forerunner Modelle vorgestellt. Zum Einem die Forerunner 230 und 235 welche die Forerunner 225 ablösen und auf der anderen Seite die Forerunner 630 welche wiederum die Forerunner 620 abgelöst hat.

Lisa besitzt seit knapp zwei Wochen die Garmin Forerunner 235, ich die nutze die Forerunner 630 seit knapp Monaten. Bei beiden ist eine Folie auf Display.

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Mir gefällt die Haptik bei der Forerunner 630 etwas besser.

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Es sind nur kleine Details

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Die Forerunner 230, 235 und Forerunner 630 sind im Vergleich zu Ihren Vorgängern etwas in Ihren Maßen gewachsen, zu Gute ist es dem Display gekommen. Die Auflösung und Größe des Displays ist gestiegen. Mit exakten Daten langweile ich euch am besten nicht.

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Softwareseitig hat Garmin mehr Funktionen in seine Uhren gesteckt und ich stelle euch kurz die wichtigsten Unterschiede vor.

Neu bei allen Forerunner Modellen ist, das sie GLOSNASS unterstützen. GLOSNASS gilt als das etwas genauere Messsystem und ist die russische Version zum GPS. Geräte die GPS und GLOSNASS unterstützen, haben den Vorteil dass sie auch bei schlechteren Wetter genauere Koordinationsangaben bekommen, da sie die Möglichkeit haben, Daten von deutlich mehr Satelliten zu empfangen. Zudem empfangen und signalisieren alle Modelle SmartNotifications wenn die Uhr via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt ist. Und diese Funktion schätze ich sehr, dass ich meine Läufe sehr unkompliziert via Bluetooth mit meinem Smartphone synchronisieren kann. Kann anstöpseln an den Rechner mehr. WLAN gibt es auch, das hat jedoch nur die FR630 zudem hat nur sie den Touchscreen. VO2 max und die Laktatschwelle berechnen sie wiederum alle.

Bei der Forerrunner 230 & 235 kann man auch nur GPS aktivieren und GLOSNASS optional aktivieren , bei der 630 geht das nicht, diese nutzt permanent beide Systeme. Ich ließ bei der 235' beides aktiviert und konnte keine geringere Leistung der Akkulaufzeit bei der 630 feststellen, ich könnte jedoch die Aufzeichnung des Signals auf "intelligent " oder den "UltraTrac" Modus nutzen um die Akkulaufzeit weiter zu erhöhen. 

Ich nutze die FR630 mit einem Brustgurt, dieses misst aber nicht nur den Puls. In ihm ist ein Beschleunigungssensor integriert. Dieser zeichnet einiges auf und ermöglicht mir eine genaue Analyse meines Laufstils und dessen Effizienz.  

Die Unterschiede liegen im technischen Detail und würde den Rahmen sprengen, deswegen kürze ich ab.

Wem das Design der Forerunner Modelle zusagt, kein Problem mit einem Brustgurt hat und an den vielen Funktionen interessiert ist, greift am besten zur Garmin Forerunner 630

Wer wiederum keinen Brustgurt tragen will, eine recht genaue Pulsmessung während des Trainings haben möchte greift zur Garmin Forerunner 235

Und wer sagt, "ah Schnickschnack, ich brauche das nicht" der nimmt am besten die 
Garmin Forerunner 230. Sie bietet bis auf die Pulsmessung am Handgelenk alle Funktionen der Forerunner 235.

Hier könnt ihr die drei Modelle im direkten Vergleich sehen.

Ich freue mich über Kommentare und Feedback!



Montag, 25. April 2016

13. RBB LAUF POTSDAMER DRITTELMARATHON - 24.04.2016

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Der April zeigte sich am Sonntag von seiner ungemütlichen Seite und ließ nur kurz die Sonne mal durchgucken. Ich wollte mich nicht erkälten und trug dann neben der Shorts noch lange Socken und Longsleeve. Wie sich zeigte, war es eine gute Entscheidung.

Heute startete ich bereits das zweite Mal in Folge beim RBB Drittelmarathon Potsdam, letztes Jahr sprang ich für einen erkrankten Arbeitskollegen ein und fügte die Veranstaltung gleich zu meinen Favoriten hinzu. Drittelmarathon sagt es ja eigentlich schon, es sind 14 Kilometer auf einer relativ flachen Strecke. Relativ sagt es schon, denn zum Ende hin, bei Kilometer 11 bis 12 geht es stetig bergauf, nicht sehr stark aber bemerkbar. Gedankt wird es mit einem knapp 200m stärkerem Gefälle und dann ist man schon fast auf der Zielgeraden. Aber auch auf der Zielgeraden wird es nicht leichter, auch hier geht es minimal bergauf.

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Ich persönlich mag Veranstaltungen die nicht nur mit einer flachen Strecke glänzen sondern durch den Streckenverlauf punkten. Und dazu gehört der Potsdamer Drittelmarathon meiner Meinung absolut. Man startet auf der Potsdamer Seite der Glienicker Brücke und läuft über die Hegelallee in das Potsdamer Zentrum, Kopfsteinpflaster, dann überquert man die Havel und läuft ab Kilometer 7 auf Straßenasphalt, die Strecke ist flach, der Anstieg kommt erst 4 Kilometer später. Wer sich vorher zu sehr verausgabt hat, wird wahrscheinlich ab Kilometer 11 (Steigung) eingeholt. 

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Ich bin ohne große Zielsetzung gestartet, schließlich liegt der Hamburg Marathon erst eine Woche zurück. Ich hatte nur einen Wunsch, meine Zielzeit von 2015 mindestens zu erreichen. Ich ging es locker an und lief, drosselte dann nach Kilometer 5 etwas das Tempo und hielt die Pace. Ich war überrascht, dass es nach dem Marathon so gut lief. Ich war am Ende nicht nur schneller als im letzten Jahr, sondern bin auch auch meine schnellsten 5k (00:19:25) gelaufen und war immerhin auf den 10k (00:39:53) unter 40 Minuten. Am Ende war ich fast 3 Minuten schneller als im letzten Jahr, 00:55:16 sind offiziell. Die Beine waren sehr müde und ich war ziemlich froh im Auto gesessen zu haben als der Hagel niederprasselte.

Tolle Veranstaltung und 14 Kilometer die immer wieder gerne mitnehme.

Allerdings möchte ich erwähnen, dass es vernünftiger gewesen wäre, eine Woche nach dem Marathon sich noch etwas zu schonen und den Lauf lockerer anzugehen.


Dienstag, 19. April 2016

31. HASPA HAMBURG MARATHON - 17.04.2016


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Hamburg, Hamburg, ich dachte ich besuche dich mal wieder. 2015 bin ich hier auf der Halbmarathon-Distanz meine persönliche Bestzeit gelaufen, ob es 2016 auch beim Marathon klappt?
Die Nacht vor dem Marathon, oh je, ich war so nervös wie lange nicht mehr. Viele Gedanken und Zweifel gingen mir durch den Kopf.

"Hast du dich genug vorbereitet?", "Hast du genug und vor allem das Richtige gegessen", "Verdammt du musst schlafen, wieso bist du noch wach", "Was machst du wenn..." um nur einige zu nennen.

Sechseinhalb Stunden später, um genau zu sein um 05:00 klingelte der Wecker, aufstehen, Vitalfunktionen hochfahren. Am Abend zuvor, waren Lisa und ich bei einem sehr kleinen, familiären Italiener. Ich hatte mich für Hirschrücken mit Salat und für Penne Arrabiata (kaum scharf) mit Scampis entschieden. Das Frühstück vor dem Marathon bestand bei mir aus einer Banane und zwei Schrippen. Eigentlich wollte  ich das Büffet vom Hotel nutzen, das öffnete aber erst um 06:30, das war mir bis zum Start um 09:00 zu wenig Zeit.

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08:00 Uhr, Lisa und ich waren beim Start angekommen, das Wetter war sonnig,  knapp 11°C. Ich hatte mich für eine zweilagige Shorts und ein Tank entschieden. Ich lief mich im Startblock warm und gab Lisa knapp 15 Minuten vor dem Start meine Hose, Longsleeve und Jacke. Ich startete im Block C.

08:50 Uhr, die Biker starteten, ich gehe leicht in die Knie, verstecke mich im Block zwischen den anderen Läufern vor dem kühlem Wind.

08:52 Uhr, GPS finden, ah da ist es! "Felix, dein Ziel, 03:15:00, du schaffst das" 
Und nebenbei wenn es keine PB wird, hey erstmal überhaupt 42 Kilometer am Stück laufen.

09:00 Uhr, Startschuss und es läuft gut. Ich habe Platz und lasse mich überholen, laufe anfangs eine 4'25" Pace. Ich bin überrascht, zwischen Kilometer 3 und 4 hat es eine afrikanische Eliteläuferin erwischt, sie sitzt an der Bordsteinkante und hält sich die Wade, bei ihr sind zwei Sanitäter. 

Es geht immer wieder mal leicht bergauf und bergab, mal etwas stärker bergauf und bergab. Ich nehme bergab den Schwung mit, laufe also bewusst schneller. In der Ebene pendel ich mich wieder in meiner eigenen Pace ein. 

Irgendwann nach Kilometer 5 habe ich das Gefühl ein Loch im Magen zu haben und werde etwas unsicher, "werde ich so durchkommen?", denn ich habe mir meine zwei Gelütchen eingeteilt und wollte sie noch nicht jetzt anbrechen. Das eine Gel ist flüssiger, möchte ich als Erstes nehmen, das Zweite ist mit 50mg Koffein etwas klebriger, soll später kommen. 
Ich habe Glück, es kommt nach der Getränkestation auch eine Verpflegungsstation mit Bananen, ich schnappe mir ein Drittel. Und es soll reichen. Die erste Georation nehme ich bei Kilometer 15, irgendwann gibt es nochmal gedrittelte Bananen, ich greife zu, bei Kilometer 28 nehme ich mein zweites Gel. Und da passiert etwas was ich so noch nicht hatte, meine Atmung wird eingeschnürt, nicht beim Zwerchfell sondern direkt hinter den Rippen. An diesem Punkt habe ich mich etwas schlau gemacht und werde in Kürze einen Beitrag zum Seitenstechen einschieben.

Der Schmerz war so stark, dass ich das Tempo für zirka 750m auf eine 5'15" drücken musste (sagt meine Garmin Forerunner 630), meine Atmung wurde flach und zu schnell. Also lief ich am Rand, so dass ich kein Hindernis für die anderen Läufer bin, ein, zwei Läufer danken es mir auch. Als sich der Schmerz gelindert hatte und die Atmung kontrolliert war, wurde ich allmählich schneller, bis ich wieder meine Pace lief.

Es hatte sich irgendwann nach Kilometer 10 etwas angebahnt, ich habe das Gefühl mich mal kurz an den Rand zu stellen müssen. Das passte mir natürlich gar nicht, es lief an dem Punkt sehr gut und ich möchte auf gar keinen Fall anhalten. Ich schleppe das Gefühl in der Blase bis Kilometer 24 mit mir rum und irgendwann ist es weg. 

Hamburg, ich mag euren Marathon, er ist zwar nicht so flach wie unserer in Berlin, aber ich habe Platz. Ich kann richtig laufen und auch mal einen Blick nach rechts und links werfen, denn so gut kenne ich dich noch nicht. Aber das mit dem Sightseeing ändert sich noch. Nach Kilometer 34 merke ich das es härter wird, es wird schwerer die Pace zu halten und ab Kilometer 36 gehen mir nur noch sehr wenige Dinge durch den Kopf "du musst kämpfen", "nimm die Arme mit" "mach weiter" und als meine Uhr bei Kilometer 39 mir die Uhrzeit 11:57:xx anzeigt, wird mir klar, das ich es schaffen werde
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Lisa wollte eigentlich bei Kilometer 21 auf mich warten, aber sie überraschte mich psychologisch sinnvoller bei Kilometer 38, wo es echt hart wurde. 

Kilometer 40, ich sehne das Ziel herbei, habe das Gefühl nicht mehr zu können, schnappe mir einen kleinen Becher mit Cola, er ist schnell leer. Ich habe fast jede Getränkestation mitgenommen, zwei zuvor jedoch bewusst ausgelassen.

Die letzten Meter, der Heinrich-Herz-Turm ist ganz nah, ich kann den Kommentator hören und es geht in die Kurve. Ich weiß, da ist das Ziel, es sind 100m. Und es macht "klick" ich bekomme einen Schub, ich überhole auf dem "roten Teppich" noch einige Läufer und komme glücklich ins Ziel.

Ich schaue auf die Uhr, 03:13:55, das hat gereicht, aber ich wusste die Nettozeit wird eine andere sein. Ich war beim Start durch den "roten Teppich" und das Tor verunsichert und hatte zu spät den Lauf gestartet.

Ich bin total begeistert, am Ende stand eine glatte 03:14:00 auf der Urkunde! Ich bin damit mehr als zufrieden. In Berlin lief ich zuletzt eine 03:32:10.

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Hamburg, läuft mit uns! Nun habe meine PB sowie beim Halb- und Marathon bei dir aufgestellt! Ist es die Luft? Wir sehen uns im Juni zum Halbmarathon, bis dahin mach's gut.



Donnerstag, 14. April 2016

10. AIRPORT NIGHT RUN - 09.04.2016

Image and video hosting by TinyPic Ob es tatsächlich das letzte Mal war? Beim 10. jährigen Jubiläum des Airport Night Run wollte ich natürlich dabei sein. Am 17.04. starte ich beim Hamburg Marathon, da kommt ein Halbmarathon eine Woche zuvor sehr gelegen.

Die Anfahrt war einfach, jedoch kostete das Abstellen unseres Autos mehr Zeit als gedacht, 15 Minuten blieben uns dennoch um sich einzulaufen. Der erste Eindruck, es haben sich mehr Läufer als im letzten Jahr angemeldet.

Ich startete gemeinsam mit einem Kollegen vom Nike+ Run Club, ebenfalls Pacer und das erste Mal auf den 21k unterwegs, er kommt eigentlich von der Mittelstreckendistanz, 5km in 00:17:xx ist erstmal eine Ansage. Der erste Kilometer war der langsamste, denn als wir in den ersten Startblock kamen, mussten wir uns mittig einsortieren. Als nach 500 Metern die Strecke breit wurde, liefen wir stetig an Läufern vorbei und liefen unsere Pace. Im Nachhinein betrachtet ein Fehler, da wir an zwei Kurven stark abgebremst wurden. Zumindest konnte es nicht passieren das wir zu schnell starten. Unterwegs dachte ich ab und an letztes Jahr, da bekam ich bei Kilometer 8. Seitenstiche und musste langsamerer Laufen. Das sollte natürlich nicht nochmal passieren.

Ich hatte ein Gel dabei und geplant war, es nach Kilometer 11. einzunehmen. Es lief aber sehr gut so dass ich mich dagegen entschieden habe, allerdings hatte ich zwischen Kilometer 16. und 17. kurz das Gefühl das mir etwas an Kraft fehlt.

Der Streckenverlauf wurde in diesem Jahr etwas verändert, wie ich finde zum Guten. Der Zieleinlauf war besser geplant und beleuchtet. Was mich jedoch sehr gestört hat, waren die sehr zahlreichen langsameren Walker und Staffelläufer. Ab Kilometer 19. musste man kleine Schlangenlinien laufen, den ein oder anderen von hinten zurufen und auch ausweichen. Das hatte ich letztes Jahr nicht erlebt, es waren natürlich weniger Läufer dabei aber auch der Zieleinlauf war deutlich breiter als in diesem Jahr. Mit meiner 01:28:16 bin ich natürlich zufrieden. 

Image and video hosting by TinyPic Es geht natürlich nicht darum immer neue Bestzeiten aufzustellen, auch wenn das vielleicht jedermanns geheimer Wunsch ist, es geht um das Laufen & der Freude am Sport.

Vielleicht gibt es noch einen 11. Airport Night Run, es sieht zumindest stark danach aus.
Da muss man schon schmunzeln, ein Projekt welches schon zehn Jahre hinter der eigentlichen Planung ist, beschert uns Läufern diesen Lauf.






Mittwoch, 13. April 2016

REZEPT: ENERGY BALLS

Image and video hosting by TinyPicManchmal braucht man zwischendurch einfach etwas leckeres zum Naschen. Gerade wenn ich nachts aufstehen muss um den kleinen Mann zu füttern, fällt es mir schwer zur Schokolade Nein zu sagen und das liegt vor allem daran, dass nichts anderes auf die Stelle greifbar ist. Schokolade auspacken geht nämlich ziemlich schnell.  Damit die zusätzlichen  Pfunde aber langsam, aber sicher  purzeln müssen Alternativen geschaffen werden und deshalb habe ich mal wieder leckere Energy Balls gezaubert.Image and video hosting by TinyPicDas Beste an den Energy Balls ist das sie super einfach sind und die Zutaten eigentlich beliebig variierbar sind.  Ihr braucht 250g Trockenfrüchte  und 200g Nüsse. Der Rest ist eigentlich je nach Geschmack. Ich habe mich für 250g Datteln entschieden und  200g Mandeln. Die Datteln  müsst ihr in einem  wirklich starken Mixer zerkleinern, damit sie schön klebrig werden. Dann die Mandeln zerkleinern und alles vermischen. Die klebrige Masse dann zu Kugeln  verarbeiten und in Koksraspeln, Mandeln oder Amaranth wälzen. Das war es eigentlich schon. Ihr könnt anstatt von Datteln, aber auch getrocknete Feigen, Mangos,etc nehmen. Das nächste Mal werde ich die Mandeln gegen Paranusskerne austauschen, das stelle ich mir auch ziemlich lecker vor. Ihr könnt nach Herzenslust experimentieren.Image and video hosting by TinyPicIch habe noch etwas Kakaopulver, Leinsamen und Chiasamen dazugegeben. Ich bin mir sicher, dass sie eine tolle Alternative zur Schokolade sind. Die Energy Balls sind ziemlich lecker und man hat wirklich eine Weile zu kauen, was ich ziemlich gut finde. Image and video hosting by TinyPic