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Dienstag, 8. August 2017

Adidas Runners City Night 2017


Die letzten Wochen haben sich ausgezahlt. Aber da ist noch Luft.




Die letzten Male habe ich bei der City Night ausgesetzt, es kam immer ein anderer Lauf dazwischen. Dieses Jahr hat alles gepasst, das eigene wöchentliche Training sowie die physische Form. Adidas hat mir dankbarer Weise einen Startplatz zur Verfügung gestellt und so ging ich gemeinsam mit über 800 Adidas Runners aus 31 internationalen Städten an den Start . Es war wirklich beachtlich was Adidas an dem Tag auf die Beine gestellt hat. 


Neben dem Adidas Runners Bus, wartete noch eine exklusive Bühne für alle Adidas Runners sowie Zelte zur Gepäckaufbewahrung. Kurz vor dem Start kam ich erst im Block an, ich hatte schlicht weg die Menschenmassen unterschätzt. Gereicht hat es natürlich trotzdem.
Es lief vom Start an wirklich gut, leider bekam ich mein bekanntes Problem. Starkes stechen in der Mitte der Brust bei Kilometer 6,5. Ich musste mit dem Tempo runtergehen und erst bei Kilometer 8 wieder an eine 4'00" Pace herablaufen. Zuvor lag mein Schnitt bei 3'52", bei dem Tempo wäre es eine  neue PB geworden. Das hatte sich somit leider erledigt, aber mit gezeigt, das ich noch Luft habe und die Intervalle der letzten Wochen gezeigt haben, was ich erreichen kann.


Ich bin gespannt was ich bei den kommenden 10k Läufen erreichen kann und plane jetzt schon den Adidas Runners City Night 2018 fest ein. Die Strecke ist definitiv eine der schnellsten Strecken in Berlin.


Montag, 12. Juni 2017

Adidas PureBoost DPR Launch in der Adidas Rundase Berlin

Adidas hat verdammt viel Aufgefahren um allen Gästen und Läufern den neuen Adidas PureBoost DPR näher zu bringen.

Es gibt viele Marken und noch mehr Laufschuhe auf dem Markt. Adidas hat nun nicht einfach einen neuen Schuh gelauncht sondern sich deutlich mehr Gedanken gemacht.

Adidas PureBoost DPR, oder eher gesagt "DeePeR", näher am Boden, mehr Kontakt mit dem Asphalt und mehr Kontrolle wenn du um die Ecke peest. Denn der PureBoost DPR hat am Vorderfuß eine breitere Boost Sohle, welche mehr Traktion und Kontrolle auf der Straße garantiert. 



Der Schuh selbst ist am Vorderfuß ein Tick breiter geschnitten als ich es von aktuellen Adidas Boost Performance Schuhen gewohnt bin, dennoch passt mir der PurBoost DPR sehr gut. Es bildete sich keine Wulst am Vorderfuß als in den Schuh fest schnürte. 8mm Sprengung unterstreichen an welche Zielgruppe Adidas gedacht hat. Ambitionierte Läufer die im urbanen Umfeld unterwegs sind.

Um 13:30 ging es in der Adidas Rundase los und gegen 01:00 morgens machte ich mich auf dem Weg nach Hause. Ihr könnt euch denken, dass ich nicht müde gewesen bin sondern auch verdammt viele sympathische Menschen/Läufer kennengelernt oder wiedergetroffen habe. Den ein oder anderen kennt man eben doch von Laufveranstaltungen oder von Begegnungen beim eigenem Training.

Ich hatte zunächst genug Zeit anzukommen mich umzuziehen und die Runbase zu erkunden, im Anschluss konnte ich ein wirklich sehr interessantes Interview mit dem Adidas Produktmanager Stephan Schneider führen der mir erklärte was es mit dem Adidas PureBoost DPR auf sich hat, was neu an ihm ist, warum er so heißt und wen Adidas gedacht hatte, als sie den Schuh entworfen und designed haben.

Und ab ging es zum neu eröffneten Adidas Playground in Treptow welcher auf der Insel der Jugend zu finden ist. Wir hatten dort ein 20 minütiges H.I.T. Workout, Schwerpunkte waren Kraft und Koordination und am Ende war ich sehr dankbar, dass ich noch genug Zeit im Hotel Zeit hatte, mich zu duschen und zu entspannen. Im Anschluss machten wir einen Abstecher zur Party, welche etwas versteckt am Moritzplatz war, ich hielt mich zurück, ich wusste das wir alle noch eine zügige Runde laufen wollten.




Es ist der zweite Adidas Playground in Berlin und gesellt sich zum Playground in Wilmersdorf. Beide Calisthenics Park's findet ihr hier. Adidas plant neben insgesamt neun solcher Playgrounds in Berlin.

Insel der Jugend
Alt Treptow 6
12435 Berlin

Am Volkspark
10715 Berlin





Start war der Adidas Running Store in Mitte, es bildeten sich Pace-Gruppen und ab ging es über den Alexanderplatz Richtung Runbase. Die Strecke war urban, kurvenreich und schnell, genau das Revier für den DPR um ihn auf den Zahn zu fühlen.

Nun dachte ich, endlich kann ich mich stärken, ich hatte gerade den ersten (richtig guten) Burger gegessen, da fragte man mich ob ich denn Lust hätte beim Videodreh mitzumachen.
Hier könnt das Video in voller Länge sehen.

Es wurde zwar am Ende ziemlich spät, aber das ganze Event war super geplant, die Stimmung war super, da ich Kontakt zu Läufern aus London, Mailand, Paris und Madrid knüpfen konnte.




Mittlerweile bin ich mit dem PureBoost DPR knapp 80 Kilometer gelaufen und habe keinen Anlass zur Kritik. Der Schuh ist leicht, gibt direktes Feedback an den Läufer ohne dabei zu hart zu sein. In den letzten Monaten bin ich neben meinen vielen anderen Schuhen den Adidas Adizero Boston 5 und Adizero Adios 2 gelaufen. Den Adizero Boston 5 habe ich zuletzt im Training des Hamburg Marathon 2016 verschlissen, da kam der DPR also genau richtig.




Dienstag, 23. Mai 2017

GYMFLOW - Zahle nur wenn du trainierst


Du kennst das. Es gibt immer wieder die Momente, in denen du es nicht ins Fitnessstudio oder zum Kurs geschafft hast. Zum Beispiel wenn du im Prüfungsstress oder im Urlaub gewesen bist, abgebucht werden die Beiträge dennoch. Anders ist es bei GYMFLOW. Bei GYMFLOW zahlst du nur wenn du auch trainierst, ganz egal wo du bist. Studiounabhängig und Kurse genau nach deinem Geschmack.

Du registrierst dich bei GYMFLOW  und kaufst im nächstem Zug ein Credit-Paket. Von den gekauften Credits bezahlst du die Kurse, an denen du auch wirklich teilnehmen möchtest. Für diejenigen die mehr als 4x Monat trainieren lohnt sich ein Blick in das Flatrate Angebot.

Ihr könnt über die Suche nach den passenden Kurs, zur passenden Uhrzeit, in eurer Wunschgegend filtern und seht hier auch wie viele Plätze noch frei sind und wie viele Credits Euch der Kurs kostet. Von Pilates bis Kickboxen ist alles dabei. Hier kommt ihr zur Übersicht.




Wer sich noch beeilt und noch in den Genuss der GYMFLOW Maiaktion kommen möchte, der muss aufmerksam nach den pinken Fahrrädern in Kreuzberg, Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Mitte und Charlottenburg Ausschau halten. Ich habe schon einige, z.B. am Theodor-Heuss-Platz gesehen. Also Augen auf! Macht ein Foto von den Fahrrädern, Flyerverteilern oder Sattelschoner und teilt die Bilder im Social Web mit dem Hashtag #gymflowit und gewinnt mit etwas Glück eine Flatrate für ein ganzes Jahr!

In freundlicher Zusammenarbeit mit GYMFLOW






Dienstag, 28. Februar 2017

ASPRIA BERLIN - MEMBERS CLUB

Image and video hosting by TinyPicIn einem anderen Post habe ich Euch bereits erzählt, dass ich momentan mit dem Yoga Training versuche mich beim Laufen zu verbessern und das Ganze klappt auch sehr gut. Ich nutze dafür die zahlreichen Yoga Kurse die im Aspria Members Club angeboten werden und möchte Euch heute gerne mehr über Aspria Berlin erzählen. Wir trainieren hier schon seit dem letzten Jahr und sind sehr zufrieden. Im Gegensatz zu unserem alten Studio haben wir hier nämlich die Möglichkeit Klein N. während des Trainings betreuen zu lassen. Die Kinderbetreuung hat lange Öffnungszeiten und die Kinder können je nach Alter in verschiedenen Räumen spielen oder selbst an Sportkursen teilnehmen. Das Asprini bietet zum Beispiel Schwimmkurse und Fußball an. Hier könnt ihr Euch den Kursplan für die Kleinen anschauen.

Image and video hosting by TinyPic Der Kursplan für die Erwachsenen ist noch umfangreicher, ich habe Euch ja schon von den zahlreichen Yoga Kursen vorgeschwärmt. Der Kursplan bietet Pilates, Schwimmtraining, Rückentraining, Skigymnastik, Ballett, Zumba und vieles mehr an. Hier ist garantiert für jeden der richtige Kurs dabei und man kann sein Training sehr abwechslungsreich gestalten.

Image and video hosting by TinyPic Ich trainiere am liebsten im Freihantelbereich, der auch gut ausgestattet ist und es ist immer ein Trainer auf der Fläche, der einem weiterhelfen kann. An sich ist das Studio über mehrere Etagen aufgebaut und man findet auf verschiedenen Ebenen das Schwimmbad, den Cardin-Raum, den Freihantelbereich und die Kursräume.

Image and video hosting by TinyPicDas Schwimmbad nutze ich auch gerne, denn hier kann man ein paar Bahnen schwimmen und es ist nie überfüllt, sodass man genügend Platz hat. Besonders schön finden wir auch das Familien-Schwimmen, das zu bestimmten Zeiten stattfindet und wir auch den kleinen Mann mit ins Wasser nehmen können.

Image and video hosting by TinyPic Wenn wir nach dem Training noch Zeit haben nutzen wir gerne den schönen Spa-Bereich. Hier kann man zwischen mehreren Saunen wählen oder ins Dampfbad gehen. Ein Whirlpool steht auch bereit und die Sonnenterrasse lädt zum Entspannen ein.

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Sonntag, 22. Januar 2017

MIT YOGA DAS LAUFTRAINING ERGÄNZEN

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Ich liebe das Laufen und auch wenn ich momentan nicht in meiner Höchstform bin, versuche ich mich wieder an meine alte Form heranzutasten. Momentan läuft es ziemlich gut! Laufen alleine reicht aber leider nicht um meine Ziele zu erreichen und so ist ergänzendes Training für mich Pflicht.

Lisa und ich trainieren schon seit einer Weile im Members Club von Aspria und hier habe ich Yoga für mich entdeckt. Warum Yoga? Yoga ist eine optimale Ergänzung zum Lauftraining, denn Yoga kann Verletzungen vorbeugen und die Laufleistung steigern. Besonders wichtig für mich ist, dass ich an meiner Beweglichkeit arbeite. Leider habe ich hier ein paar Defizite.

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Yoga kann aber noch viel mehr. Mit Yoga habt ihr die Möglichkeit eure Atmung zu verbessern, die nicht nur beim Yoga sondern auch beim Laufen besonders wichtig ist. Beim Yoga lernt man tiefer, ruhiger und gleichmäßiger zu atmen, genau das kann man auch beim Laufen anwenden.

Durch regelmäßiges Yoga verkürzt sich auch eure Regenerationszeit. Denn durch Yogaübungen werden Muskeln aufgebaut, gedehnt und die Regeneration gefördert. Die entspannenden Übungen, beschleunigen den Abbau von Milchsäure, die für den Muskelkater sorgt.

Besonders wichtig für mich ist wie oben bereits erwähnt, die Dehnbarkeit. Yoga kann sehr gut die vom Laufen beanspruchten Muskelpartien dehnen. Diese Übungen sorgen für mehr Beweglichkeit.

Falls ihr Probleme mit eurer Haltung beim Laufen habt, kann Euch Yoga auch helfen. Wenn sich erstmal in die Laufroutine ein Fehler einschlicht, ist es schwer diesen zu beheben. Yoga kann bei bestehenden Haltungsproblemen dafür sorgen, dass sie sich nicht verschlimmern. Da Yoga das Körpergefühl verbessert wird man sich leichter einseitigen Belastungen bewusst.

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Im Aspria Members Club hat man die Wahl zwischen zahlreichen Yoga Kursen und das weiß ich sehr zu schätzen. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener hier findet jeder einen passenden Kurs. Die Kurse sind auch sehr beliebt, da lohnt es sich ein paar Minuten vor dem Kursbeginn da zu sein um einen guten Platz zu ergattern. Es ist aber noch nie jemand leer ausgegangen, ein Platz findet sich immer. Besonders gerne mag ich den Kurs Hatha Yoga, aber es gibt neben dem genannten Kurs auch Wellness Yoga, Qi Gong, Yoga Power, Aerial Yoga, Kundalini Yoga, Heat Yoga, Hormon Yoga, Luna Yoga, Vinyasa Flow Yoga und die 5 Tibeter. Hinzu kommen die unterschiedlichen Abstufungen der Kurse.

Ich habe es noch nicht geschafft alle Kurse zu besuchen. Die Kurse, die ich bisher besucht habe, haben mich aber auf jedenfall überzeugt und schon nach ein paar Einheiten habe ich Verbesserungen beim Laufen bemerkt. Die Kursleiter machen immer einen super Job und geben Hilfestellungen falls eine Übung mal nicht so klappt. Ich freue mich schon auf den nächsten Kurs. Das komplette Kursprogramm könnt ihr Euch hier anschauen.

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Dienstag, 13. Dezember 2016

AB INS FITNESSSTUDIO - OUTFIT

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In letzter Zeit habe ich mit dem Training an sich pausiert bzw. es aufgrund von Zeitgründen sehr stark reduziert. Ich war zwar ab und an Laufen, aber richtig in Form bin ich nicht. Ich komme gerade nicht so problemlos an meine Wunschzeiten wie im Sommer, aber das soll sich nun wieder ändern. Auch das Training im Fitnessstudio möchte ich nicht länger vernachlässigen, sondern zusammen mit Lisa mindestens einmal in der Woche vorbeischauen. Im Fitnessstudio mag ich ein lässiges und funktionales Outfit. Beim Gerätetraining greife ich gerne zu einer bequemen Trainingshose und einem T-Shirt. Nach dem Training ist ein Pullover sinnvoll. 

Als Trainingsschuhe mag ich sehr gerne den Nike Train Complete, der im Fersenbereicht gedämpft ist und mit Dual Density ausgestattet ist, das so viel bedeutet das der Schuh beim Gewichtheben für Stabilität sorgt. Für mich genau richtig und kann ich nur weiterempfehlen. Gerade die Stabilität ist für mich ein wichtiges Kriterium.

Eine neue Trainingstasche musste auch her und da Lisa es nicht mag wenn ich unsere Handtücher aus dem Bad mit ins Fitnessstudio nehme, habe ich mir einen Schwung Handtücher wie hier bei Esprit bestellt, damit ich meine eigenen habe. 

Wie seid ihr gerade in Form oder seid ihr in der Winterpause?


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Sonntag, 6. November 2016

MADDALENE SKY MARATHON - ITALIEN

Anfang August wurde ich gefragt ob ich am 21.08. am Maddalene Sky Marathon teilnehmen möchte.
Was für eine Frage, natürlich will ich! Als ich mir dann zuhause den 3D Streckenverlauf auf YouTube angeschaut und mich auf der offiziellen Website belesen hatte, war ich mir gar nicht mehr so sicher. Sky Marathon, das bedeutet dass man oberhalb von 2.000 Höhenmetern läuft, die Distanz, 44,5km. Da musste ich erstmal zwei Tage darüber schlafen, im Anschluss entschied ich mich, nicht den SKY MARATHON sondern jediglich das SKY RACE zu laufen. Laufhöhe ebenfalls oberhalb von 2.000 metern, jedoch nur 25 Kilometer mit in Marathon mit mehr als 1.319 positiven und 1.665 negativen Höhenmetern.

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Die Gründe dafür waren, das ich über keinerlei Erfahrungen in Ultraläufen geschweige denn Trialläufen vorweisen kann und der Maddelene Sky Marathon einfach eine zu große Belastung für mich wäre. Ein Marathon mit mehr als 2.905 positiven und 3.256 negativen Höhenmetern, das wäre einfach zu viel. Ihr könnt mir glauben, mir viel die Entscheidung nicht sehr leicht. Zu gern hätte ich alle Eindrücke mitgenommen welche bei den 44,5km auf mich gewartet hätten. Schaut euch mal dieses Video an, dann wisst ihr was ich meine.


Ich reiste von Hamburg aus an, nahm dort den Flieger Richtung München. Zuvor war ich von Dänemark aus 350km mit dem Auto zum Flughafen Hamburg gefahren, es hieß also früh aufzustehen, um den Flieger in Hamburg zu bekommen.
Von München aus fuhr ich mit dem Zug, durch das wunderschöne Alpengebiet Deutschlands, Österreichs und Italien. In Bozen stieg ich aus und durfte noch die Stadt erkunden. Da wurden Kindheitserinnerungen wach. Immer wenn wir unseren Sommer - und Winterurlaub in Italien verbrachten kamen wir hier vorbei. Das erste was mir auffiel war das warme Klima, war es doch zuvor an der unweiten italienischen Grenze deutlich kühler. Bozen scheint es gut zu gehen, teure Geschäfte und Hotels, eine saubere Stadt und leckeres Eis, ich fühlte mich in der Stadt gleich wohl.

Aber ich war noch nicht ganz angekommen, wir verließen Bozen und fuhren noch einmal 45 Minuten mit dem Auto in die Berge. Das Ziel und Austragungsort des 8. Maddalene Sky Marathon war der kleine Ort "Unsere Liebe Frau im Walde", meine familiäre Unterkunft war der Gasthof "Zum Hirschen". Ein Gasthof den die Familie schon seit mehreren Generationen führt und mit Zuneigung und großer Gastfreundschaft die Gäste versorgt. Das sieht man am Empfang, schmeckt es beim Abendessen und spürt es wenn man ins Bett geht. Die Kulisse rund um der Ort ist einfach idyllisch. Nachts ist es absolut still, schaut man aus dem Fenster sieht man Berge, Wälder und ein kleines Tal.
Das Essen ist herzhaft rustikal, ganz nach meinem Geschmack und wenn man noch Platz im Bauch hat, gibt es zahlreiche süße Speisen zum Nachtisch. Ich bin im Paradies.

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Ich versuchte so früh wie möglich ins Bett zu gehen, schließlich war ich seit 01:00 Uhr auf den Beinen, es war bereits 19:00 Uhr und am nächsten Morgen sollte der Startschuss für mich um 09:00 fallen. Für die Starter des Maddalene Sky Marathon bereits um 07:00.

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Ich schlief einfach unfassbar gut, stieg nicht ganz freiwillig um 05:30 auf und frühstückte erstmal. Mein Magen hatte sich beruhigt und so entschied ich mich für Rührei mit etwas Weißbrot und einen Yoghurt. Am Tag zuvor war mir etwas flau und egal was ich aß, mein Magen mochte es nicht. Ich denke es war dem mangelndem Schlaf zu verdanken.

Aber das war nun Vergangenheit, ich schaute mir das Startfeld an, es waren vielleicht 5-8 junge Läufer meines Alter oder jünger dabei, des Rest mit Sicherheit älter. Ich lief mich warm und sortierte ich ganz hinten ein. Jetzt war es soweit, der Startschuss fiel und die ersten 50 Läufer liefen vorab ein hohes Tempo, auch ich überholte auf dem ersten Kilometer sehr viele Läufer obwohl ich mich beim Tempo zurückhielt. Aber es sollten ja noch Auf -und Abstiege folgen, gemäßigte wie auch technisch sehr anspruchsvolle.

Meine Defizite bekam ich schnell zu spüren, ich war stark bei den Läufen in der Ebene sowie bei den gemäßigten Auf -und Abstiegen, auch bei den kräftezehrenden Aufstiegen, man könnte es auch klettern nennen, machte ich auf viele Läufer Zeit gut und überholte, was mich total überraschte, gerade diesen Part hielt ich für eine Schwäche, aber die sollte erst noch kommen.

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Als ich mich der 2.000 Meter Marke näherte wurde es zunehmend neblig, so sehr, dass ich Läufer die etwas mehr als 50 Meter vor mir liefen, nur noch hören aber nicht mehr sehen konnte. Der sintflutartige Regen des Vortages machte sich spürbar. Manche Singletracks waren stark aufgeweicht oder weggebrochen, Gebirgswächter hatten manche Wege auf die Schnelle mit Baumstämmen passierbar gemacht. Es passierte mir zirka dreimal in einer Kurve, dass ich Aufgrund der Beschaffenheit des Untergrundes das Gleichgewicht verlor und beinah bergab in eine Böschung gefallen wäre. Nichts lebensgefährdendes aber auch nicht wünschenswert. Trotz dem starken Nebel und noch dem später einsetzenden Regen, war der Lauf atemberaubend. Die Dichten Wälder und Laufwege die teilweise wellig, kurvenschwingend durch kleine Bäche, Schlamm und Wiesen führten, gepaart mit der Umwelt, einfach toll. Ich musste ein paar Mal daran denken, wo ich hier eigentlich gerade laufe. Auf einem Berg auf 2.000 Metern, streckenweise alleine unterwegs, mal eine Kuh, Ziege oder eine Berghütte mit grüßenden Wanderern, einfach nur schön und für mich eine willkommene Abwechslung zu den Stadtläufen zuvor.

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Ich mehr ich mich dem Ziel näherte, ja klar, desto härter wurde es, aber viel gravierender war, dass ich bei den technisch anspruchsvollen Bergabläufen einige Minuten verlor, das merkte ich daran dass mich Läufer überholten die ich einige Kilometer zuvor selbst überholt hatte. Auf dem steinig, geröllartigen Untergrund knickte ich zirka fünfmal mit dem rechten Fuß um, mangels Lauftechnik und vielleicht auch Kraft, jedenfalls sagte ich zu mir selbst, " wenn dir das noch einmal passiert, dann war es das", denn der Knöchel fühlte sich schon etwas warm, leicht geschwollen an, zum Glückt knickte ich nicht noch einmal um. Wo ich jedoch massiv an Zeit einbüßte waren die starken Abstiege, sprich starkes Gefälle, es war mir nicht möglich mein Tempo bei dem herrschenden Gefälle zu laufen, ich musste sogar Kraft aufwenden um mich im Tempo zu bremsen, sehr schade. Die letzten 2 Kilometer lief ich in der Ebene, aber da konnte ich zeittechnisch nicht viel aufholen.

Im Ziel war ich total glücklich, mir tat zwar nichts weh, aber ich war müde, nass und dreckig.

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Ich hoffe dass ich noch einmal die Chance bekommen werde, den Maddalen Sky Marathon oder Sky Race zu laufen, er ist die Reise in das wunderschöne Tirol absolut wert.

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